Forscher aus Illinois haben in einer Untersuchung einen interessanten Einfluss des Ein- und Ausatmens auf Aktivitäten im Gehirn entdeckt. In der Studie sollten die Teilnehmer Bilder mit überraschten oder ängstlichen Gesichtsausdrücken so schnell wie möglich den entsprechenden Emotionen zuordnen, während ihr Atemrhythmus gemessen wurde. Das Ergebnis: Beim Einatmen wurden die ängstlichen Gesichtsausdrücke viel schneller der Emotion Angst zugeordnet als beim Ausatmen. Dies war nicht der Fall bei den überraschten Gesichtsausdrücken und auch nicht beim Ausatmen. Ein analoges Ergebnis zeigte sich auf im Hinblick auf die Gedächtnisleistung: Die Teilnehmer konnten sich besser an die Objekte erinnern, die sie zuvor beim Einatmen gesehen haben als an die, die sie beim Ausatmen gesehen haben. Es scheint, als würden beim Einatmen bestimmte Bereich des Gehirns synchronisiert und leistungsfähiger gemacht werden.

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Bildquelle und Text: www.news.northwestern.edu